Stabiles Wachstum im Möbelhandel | stores+shops

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Der Kauf von Möbeln über das Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Foto: zinkevych/stock.adobe.com

Stabiles Wachstum im Möbelhandel

Spätestens seit der Corona-Pandemie investieren die Deutschen wieder mehr in ihr Zuhause. Folglich boomt der Möbelhandel und kann sich über höhere Umsätze freuen, wie eine aktuelle Studie des EHI im Auftrag des Mittelstandsverbundes ZGV ergab.

Durchschnittlich 423 Euro gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland im Jahr 2021 pro Kopf für Möbel aus. Da die stationären Möbelgeschäfte im Zuge des Lockdowns aber von Dezember 2020 bis März 2021 geschlossen bleiben mussten, verzeichnete auch der Handel mit online gekauften Möbeln ein entsprechendes Wachstum, so ein Ergebnis der aktuellen Studie „Möbel 2021“, die das EHI im Auftrag des Mittelstandsverbundes ZGV durchgeführt hat.

Vom Gesamtumsatz gehen 72 Prozent auf den stationären Möbelfachhandel zurück.

Vom Gesamtumsatz gehen 72 Prozent auf den stationären Möbelfachhandel zurück.
Foto: EHI

Leichtes Umsatzplus

Der deutsche Möbelhandel ist in 2021 leicht gewachsen. So betrug der Umsatz mit Einrichtungsgegenständen insgesamt 35,93 Mrd. Euro im Vergleich zu 35,36 Mrd. Euro in 2020. Davon gehen mit 25,87 Mrd. Euro 72 Prozent auf den stationären Fachhandel zurück. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet der Gesamtumsatz einen Zuwachs von 1,6 Prozent. Damit liegt der Möbelhandel ungefähr auf dem Niveau des gesamten Einzelhandels, der laut Handelsverband Deutschland (HDE) ein Plus von 1,5 Prozent verzeichnet.

Onlinehandel boomt

Bei der Produktion von Möbeln konnten vor allem Küchenmöbel und Büromöbel zulegen.

Bei der Produktion von Möbeln konnten vor allem Küchenmöbel und Büromöbel zulegen.
Foto: EHI

Der Kauf von Möbeln über das Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr ist der Onlinehandel in der Branche inklusive des sinkenden Anteils des klassischen Kataloghandels und des Teleshopping-Geschäfts von 11,5 Prozent auf 13,1 Prozent gewachsen. Wurden 2020 noch 4,07 Mrd. Euro mit Möbeln im E-Commerce erwirtschaftet, betrug der Online-Umsatz 2021 bereits 4,72 Mrd. Euro.

„Der Online-Handel in der Möbelbranche boomt. Das Konsumverhalten der Kunden hat sich verändert und auch die Art und Weise des Einkaufens selbst. Eine umfassende, zeitgemäße Digital- und Marketingstrategie und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle haben sich die Möbel-Verbünde deshalb schon frühzeitig auf die Fahne geschrieben. Und dabei immer folgendes Ziel vor Augen: Den Ansprüchen und Wünschen der Verbraucher gerecht zu werden und das optimale Shopping-Erlebnis der Zukunft zu gestalten – ob am Smartphone oder aber ganz klassisch vor Ort beim Möbelfachhändler des Vertrauens“, sagt Dr. Marc Zgaga, Geschäftsführer vom Mittelstandsverbund ZGV e.V.

Bei der Produktion von Möbeln konnten vor allem Küchenmöbel (um 2,1 Prozentpunkte auf 32,5 Prozent) und Büromöbel (um 1,0 Prozentpunkte auf 23,4 Prozent) zulegen, wohingegen die Herstellung von Polstermöbeln wie etwa Sofas und Sesseln (5,9 Prozent) und Matratzen (4,4 Prozent) stabil blieb. Sonstige Einrichtungsprodukte (u.a. Zubehörteile und Kleinmöbel) verloren 3,1 Prozentpunkte, haben mit 33,8 Prozent aber weiterhin den größten Produktionsanteil.

 

Datenbasis

Die jährliche Möbelmarkt-Studie des EHI wird im Auftrag des ZGV Mittelstandverbundes erstellt. Sekundärquellen dritter Marktforschungsinstitute werden dabei zu einer Gesamtanalyse zu Marktvolumen und Distributionsstruktur des deutschen Möbelhandels zusammengefasst.

Studie: Möbel 2021

 

Die Studie steht auf ehi.org zum Download bereit und ist für EHI-Mitglieder kostenlos.

Kontakt:
Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung, Tel. +49 (0)221/57993-32, atzberger@ehi.org
Maren Franken, Leitung Vertrieb, Tel. +49 (0)221/57993-43, franken@ehi.org

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