Ecoalf: Recycling ist Programm | stores+shops

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Symbiose aus Einrichtung und historischem Gebäude.
Foto: Ecoalf

Ecoalf: Recycling ist Programm

Ecoalf, die Ikone für nachhaltige Mode made in Spain hat im Januar zu ihrem zehnten Geburtstag einen Flagship-Store in Madrid eröffnet und zwar im eindrucksvollen Palacio de Santa Barbara in der Mejia Lequerica Straße, am Rande des quirligen und trendigen Viertels Chueca der Hauptstadt.

Ecoalf

Calle de Mejía Lequerica 2
28004 Madrid
Spanien

Neueröffnung: 19.01.2021

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Ecoalf Madrid

Auf 350 qm werden nicht nur die Damenund Herrenkollektionen angeboten, mit denen der Ecoalf-Gründer, Javier Goyeneche, seinerzeit anfing, Philosophie und Herstellungsverfahren der Fashionindustrie zu revolutionieren.

Dass es keinen Planet B gibt, darauf wird Mantra-artig aufmerksam gemacht.

Dass es keinen Planet B gibt, darauf wird Mantra-artig aufmerksam gemacht.
Foto: Ecoalf

Vielmehr finden sich auch weitere Produkte für einen nachhaltigen Lifestyle, die mittlerweile hinzugekommen sind und mit denen die Marke ihr Sortiment erweitert hat: Schuhe, Accessoires, Yogabekleidung, Taschen und Reiseartikel bis hin zu einer innovativen Möbelkollektion, die in Zusammenarbeit mit der Designfirma Viccarbe aus Valencia entstanden ist. Der neue Store in Madrid soll der Kundschaft ein nachhaltiges und didaktisches Erlebnis bieten, daher wurde auch der Space “#actnow” für Vorträge und Events zu den Themen Recycling und Nachhaltigkeit für die Ecoalf-Community geschaffen.

Javier Goyeneche setzt seit 2009 Mäßstäbe für einen zeitlosen Kleidungsstil aus recyceltem Plastikmüll der Meere, ohne dabei Abstriche bei Qualität, Design und Materialeigenschaften zu machen. Mit dem Slogan “Because there is no planet B” , der wie ein Mantra auf Kleidungsstücken und auf der Fläche immer wieder zu lesen ist, wurde er zu einem der Vorreiter für Nachhaltigkeit und Innovation in der Modebranche. Selbst etablierte Marken wie Camper und Desigual haben im vergangenen Jahr mit Ecoalf-Know-how einzelne Teile oder eine Kapsel-Kollektion aus Recyclematerial für ihr Sortiment entwickelt.

Gleich am Eingang des Stores werden die Kundinnen und Kunden auf einem imposanten halbrunden Screen über Markenkern und Produktionsprozess aufgeklärt: ausgehend von den zugemüllten Ozeanen bis hin zur Verarbeitung des Plastikmülls zu Granulat und Garnen, aus denen dann die Stoffe und Kleidungsstücke hergestellt werden, unter erheblicher Einsparung von Resourcen im Vergleich zur herkömmlichen Baumwollproduktion.

Schon mit breiter Fensterfront entfaltet Ecoalf Wirkung.

Schon mit breiter Fensterfront entfaltet Ecoalf Wirkung.
Foto: Ecoalf

Im Einklang mit der Firmenphilosophie kommen bei der Ausstattung der neuen Boutique überwiegend recycelte und nachhaltige Materialen zum Einsatz. Sogar die Schaufensterpuppen sind aus recyceltem Biomaterial. In den quadratischen Warenhängern wirken die Kleidungsstücke wie in Bilderrahmen.

Durch die übergroßen, mit monumentalen Steinblöcken flankierten Fenster ist die Fläche mit natürlichem Licht durchflutet, das noch durch warme LED-Fokus-Beleuchtung ergänzt wird. Wiederverwendetes Massivholz und ein aufgearbeiteter Bodenbelag bilden eine gelungene Symbiose mit dem historischen Gebäude. Die Atmosphäre wirkt so entschleunigend, dass man anfängt zu überlegen, was für einen Planeten man den kommenden Generationen hinterlassen wird bzw. will.

Ehrgeiziger Expansionsplan

Trotz der Pandemie und ihren negativen Auswirkungen auf die Modeindustrie konnte Ecoalf 2020 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 74 Prozent auf über 24 Mio. Euro steigern. Auch 2021 stehen die Weichen auf Wachstumkurs. Die Neueröffnung ist Teil eines ehrgeizigen Expansionsplans, mit dem Ecoalf zur führenden Marke für nachhaltigen Lifestyle werden will.

Die Atmosphäre ist insgesamt entschleunigt und warm.

Die Atmosphäre ist insgesamt entschleunigt und warm.
Foto: Ecoalf

Dafür hat Ecoalf vergangenen Dezember eine neue Finanzspritze von vier Mio. Euro durch die Vereinbarung einer Factoring- Kreditlinie mit der Firma Eurofactor erhalten. Die Finanzierung kann je nach Bedarf und Entwicklung der Expansion erweitert werden. „Damit können wir das rasante Wachstum von Ecoalf bequem finanzieren”, so Javier Goyeneche.

Das Label verkauft seine Kollektionen zwar bereits in eigenen Stores in Spanien, Deutschland und Japan, erwirtschaftet aber 60 Prozent seiner Umsätze im Multibrand- Handel, in Top-Kaufhäusern wie Saks Fifth Avenue in New York oder La Rinascente in Mailand, um nur zwei zu nennen. Auf den Online-Handel entfallen derzeit etwa 17 Prozent Umsatzanteil – Tendenz steigend.

Ecoalf ist darüber hinaus die erste spanische Modemarke, die die BCorporation Zertifizierung bekommen hat. Nach dem Klimagipfel 2019 in Madrid hat sich die Firma dem erklärten Ziel “#zeroNet2030” der Bcorporation-Gemeinschaft angeschlossen. „Es wird nicht einfach sein, aber wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass der Temperaturanstieg unseres Planeten unter 1,5 Grad Celcius bleibt. Daher sind wir entschlossen, konsequent darauf hinzuarbeiten und unseren CO2-Ausstoß bis 2030 auf 0 zu bringen”, teilt die Firma mit.

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