Tiktok als Motor für Social Commerce | stores+shops
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Mit E-Commerce-Tools, Werbeclips und kreativen Inhalten können Unternehmen auf Plattformen wie TikTok neue Kundengruppen ansprechen.
Foto: Bazaarvoice

Tiktok als Motor für Social Commerce

Plattformen wie das Videonetzwerk Tiktok erreichen Nutzerzahlen in Milliardenhöhe. Händlern können solche Social-Media-Kanäle einige Möglichkeiten bieten, neue Zielgruppen und damit Umsatzsteigerungen zu erzielen.

Dem Social Commerce, also dem elektronischen Handel über Online-Kommunikationsmedien, wird ein hohes Wachstumspotenzial attestiert. So hat etwa eine Erhebung des US-amerikanischen Konsumentenplattform-Betreibers Bazaarvoice unter knapp 3.300 britischen Verbraucher:innen von 2021 ergeben, dass die Shopping-Aktivitäten in der Video-App Tiktok innerhalb eines Jahres um 553 Prozent zugenommen haben.

Ein Grund für Handelsunternehmen, sich und ihr Warenangebot mit eigenen Accounts auf Plattformen dieser Art einzubringen. Für einen erfolgreichen Auftritt spielen verschiedene Aspekte eine Rolle.

Mit eigener Markenstimme sprechen

Das Besondere an Tiktok ist der individuelle Content. Wenn Händler darauf einzahlen und authentische, kreative Inhalte passgenau für diesen Kanal produzieren, können sie sich dort positionieren: Formate von anderen sozialen Plattformen wie Instagram funktionieren hier nur begrenzt. Eine sinnvolle Herangehensweise scheint es dabei zu sein, sich treu zu bleiben und gemäß dem eigenen Markenimage zu kommunizieren.

Einige Beispiele: Der Taschenhersteller Louis Vuitton punktet bei Usern mit ästhetischen Videos und Blicken hinter die Kulissen. Aus Deutschland schafft es der Online-Fashionshop Zalando mit Outfit-Inspirationen und DIY-Tipps, rund 1,5 Mio. Follower für sich zu einzunehmen. Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker erreichte mit einer Kampagne zum amerikanischen Superbowl knapp 920 Mio. Aufrufe.

Shopping Tools nutzen

Auf Community-Kanälen wie TikTok können Händler den User:innen neue Inspirationen auf virtuellen Shoppingtouren bieten.

Auf Community-Kanälen wie TikTok können Händler den User:innen neue Inspirationen auf virtuellen Shoppingtouren bieten.
Foto: stock.adobe.com/Jelena

Menschen gehen in Community-Kanäle, um neue Inhalte zu entdecken, ähnlich wie bei einer Shoppingtour im Einkaufscenter. Diese Haltung können Unternehmen nutzen, um ihre Produkte vorzustellen. Besonders eignen sich hierfür Produktverlinkungen und das Tiktok-Liveshopping Feature. Seit Herbst vergangenen Jahres bietet die Plattform mit „Tiktok Shopping“ eine Reihe neuer E-Commerce-Tools an.

Diese können Händler dabei unterstützen, User:innen ein optimiertes Kauferlebnis zu bieten. So bündelt etwa die „Tiktok-Seller-App“ alle Schritte des Onlineshoppings, aber auch andere Systeme können synchronisiert werden. Auch die Anbindung an einen Store von E-Commerce-Softwareanbietern wie Shopify ist mit wenigen Klicks möglich.

Viral gehen

Virale Videos, also häufig auf Social Media geteilte und weitergeleitete Inhalte, können Händlern und Marken große Bekanntheit verschaffen. Die Planung solcher Kampagnen ist eine Herausforderung, bei der jedoch bestimmte Konzepte unterstützend wirken können: Gewinnspiele oder Challenges, die über Hashtags promotet werden oder beispielsweise die Zusammenarbeit mit Influencern, die im Netzwerk gute Ergebnisse erzielen. TikTok-Videos können auch in klassischen Formaten auf der unternehmenseigenen Website oder in Newslettern eingebunden werden.

Optimal werben

Laut Media Reaction Report des Marktforschungsunternehmens Kantar von 2021 stehen User:innen den Werbeclips auf Tiktok positiv gegenüber. Die Nielsen-Authentizitätsstudie aus demselben Jahr hat ergeben, dass 68 Prozent der Nutzer:innen die Werbeinhalte auf der Plattform außergewöhnlich. Tiktok-Werbung wird demnach als eigenes Format verstanden. Für Marken bedeutet das: In dem Netzwerk können aufgeschlossene Handelsfirmen von der jüngeren Generation optimal aufgefunden werden.

Die Plattform bietet hierbei eine Reihe an Formaten: Sogenannte Top View Ads, die direkt nach dem Öffnen der App ausgespielt werden, und In-Feed-Ads, die entweder frei gestaltet werden können oder als maßgeschneiderte Videoanzeigen in Echtzeit auf Basis einer Vorlage erstellt werden (Dynamic Showcase Ads). Neben den Clips gibt es Möglichkeiten wie personalisierte Branded Hashtags, beispielsweise der eigene Markenname, oder sogenannte Branded Effects, bei denen Nutzer:innen interaktiv in den Händler-Videos mitmachen können.

Der Gastautor Fabian Eckerl ist Head of Sales Central Europe von Bazaarvoice.

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