Kauf auf Rechnung nach wie vor am beliebtesten | stores+shops

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Foto: Fotolia / Sven Vietense

Kauf auf Rechnung nach wie vor am beliebtesten

Die aktuelle Payment-Studie des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg zeigt unterschiedliche Online-Zahlungspräferenzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Rechnung erhält in allen drei Ländern die beste Bewertung. Fehlt das bevorzugte Zahlungsverfahren, werden durchschnittlich knapp 24 Prozent aller Käufe abgebrochen.

Der Zahlungsprozess stellt im Online-Shopping eine bedeutsame Hürde vor dem tatsächlichen Kaufabschluss dar. Daher ist es wichtig, dass die Kunden im Checkout-Prozess das von ihnen bevorzugte Zahlungsverfahren vorfinden. Die Studie „Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher in D-A-CH – IZV 11“ des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg zeigt: Länderübergreifend wird die Rechnung insgesamt am besten bewertet. Der Online-Bezahldienst Paypal schneidet ebenfalls gut ab und wird dabei vor allem von den befragten deutschen Verbrauchern positiv beurteilt. Unter den österreichischen und den schweizerischen Online-Shoppern ist neben der Rechnung auch die Kreditkarte besonders beliebt. Die Zahlung per Vorkasse hingegen schneidet in allen drei Ländern erwartungsgemäß eher schlecht ab.

Kein Zwang zur Vorkasse

Die Rechnung wird dabei über alle aus Verbrauchersicht wichtigsten Kriterien hinweg am besten bewertet und kann sowohl beim Thema Sicherheit und Seriosität als auch bei der Rückerstattungsmöglichkeit, den Kosten und der Bedienung punkten. Paypal landet bei allen Aspekten knapp hinter der Rechnung. Die Bezahlung per Vorkasse und Nachnahme hingegen schneidet länderübergreifend bei allen Aspekten am schlechtesten ab.

Wenn die Zahlungsoption Rechnung fehlt, wird rund jeder dritte Kauf abgebrochen. Die Studie zeigt auch: Fehlt die gewünschte Zahlungsoption, führt dies in durchschnittlich knapp 24 Prozent aller Fälle zu einem Kaufabbruch. Insbesondere das Fehlen der Verfahren Rechnung, Kreditkarte und Paypal – also genau die Verfahren, die die Konsumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bevorzugt einsetzen – kann zu Kaufabbrüchen führen. Fehlt die Rechnung als Zahlungsoption, haben bereits knapp 30 Prozent der Befragten einmal den Kauf abgebrochen. Werden die Zahlungsverfahren Kreditkarte (29,1 Prozent) und Paypal (28 Prozent) nicht angeboten, fällt die Abbruchrate ähnlich hoch aus. Wie wichtig es ist, die präferierte Zahlungsmethode im Programm zu haben, zeigt ein weiteres Studienergebnis: Lediglich knapp 27 Prozent der befragten Konsumenten weichen ohne Vorbehalte auf eine alternative Zahlungsmöglichkeit aus. Ein Diagramm, das das Vorgehen von Kunden bei fehlendem präferierten Zahlungsverfahren zeigt, finden Sie hier unter handelsdaten.de.

Wie stellen sich Internet-Zahlungsverfahren aus Anbietersicht dar? Die verheerendsten Auswirkungen auf das Erfolgen eines Kaufabschlusses hat der Zwang zur Zahlung per Vorkasse. Wird kein anderes Verfahren als Vorkasse angeboten, brechen rund zwei Drittel der Konsumenten den Kauf ab. Die Studie „Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Konsumenten in D-A-CH“ (IZV 11) basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1.978 Internetnutzern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Befragung wurde im Dezember 2012 anonym online durchgeführt. Im Fokus der Erhebung stehen Sichtweise und Nutzungsgewohnheiten von Internetnutzern zum Thema Online-Payment. Die Studie IZV 11 stellt ein gemeinschaftliches Projekt dar, an dem das E-Commerce-Center, die Hochschule Aschaffenburg und Paysys Consultancy beteiligt sind.

Wie Online-Händler versuchen, den Balanceakt zwischen Zahlungsausfällen und Kaufabbrüchen zu steuern, welche Online-Zahlungsverfahren aus Händlersicht die wichtigsten sind und welche Erfahrungen Online-Händler mit der Zahlungsabwicklung im Internet gemacht haben, untersucht aktuell eine Umfrage des ECC Köln. Online-Händler, die an der Umfrage teilnehmen, erhalten eine kostenfreie Kurzauswertung der Ergebnisse. Außerdem gibt es zwei Freikarten für das 25. ECC-Forum zum Thema „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“ am 4. Februar 2014 in Köln sowie eine Mitgliedschaft „Classic“ im ECC-Club zu gewinnen.

Kontakt: k.poser@ifh.koeln.de

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